Großbritannien

Die London School of Economics bleibt öffentlich

Die London School of Economics (kurz LSE, offiziell London School of Economics and Political Science und Teil der University of London) wird eine staatliche Einrichtung bleiben, bestätigt der neue Rektor Craig Calhoun und widerlegt damit anders lautende, hartnäckige Gerüchte. Die Spitzenuniversität im Herzen von London, ihrer eigenen Einschätzung nach die beste auf Sozialwissenschaften spezialisierte Universität der Welt, verfolgt diesen Kurs obwohl sie gegenwärtig nur noch 12.7% ihres Budgets aus den staatlichen Mitteln des Higher Education Funding Council for England (HEFCE) bezieht und diese Mittel noch sinken werden. Dies ist separat von öffentlichen Geldern die für Forschungszwecke über die Research Councils (inklusive Stipendien für postgraduale Studenten aus Großbritannien und der EU) vergeben werden. Calhoun sieht die Vorteile eine öffentliche Einrichtung zu bleiben im Zugang zu öffentlichen Forschungsgeldern, staatlichen Studienkrediten und weil es die Universität darin unterstützt an öffentlichen Debatten teilzunehmen und Politik positiv zu beeinflussen. Calhoun hat Sir Howard Davies an der Spitze der LSE ersetzt, der über die Affäre von Spendengeldern des ehemaligen libyschen Regimes gestolpert ist.

Quelle: Times Higher Education

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