USA

Zulassungen zu amerikanischen Universitäten könnten sich dramatisch ändern

Am Obersten Gerichtshof der USA wird gegenwärtig ein Verfahren verhandelt, dass das Potential hat, Zulassungsprozedere und -entscheidungen an amerikanischen Universitäten, insbesondere den besten und exklusivsten, grundlegend zu ändern. Eine weiße Klägerin, die von der University of Texas at Austin, einer der besten öffentlichen Universitäten des Landes, keinen Studienplatz erhalten hat, klagt, dass die Bevorzugung von Minderheiten aufgrund von „affirmative action“ verfassungswidrig ist. Unter „affirmative action“ wird in den USA die Praxis an Bildungseinrichtungen und von Arbeitgebern verstanden, Bewerber aus benachteiligten Minderheiten zu bevorzugen. Jener der neun Richter, der aufgrund seiner Rolle als Zünglein an der Wage wohl effektiv die Entscheidung treffen wird, hat seine Skepsis bezüglich der Praxis der Universität anklingen lassen. Das Gericht hat die Möglichkeit die Praxis bestehen zu lassen, abzuändern oder ganz zu beenden. In den letzten beiden Fällen könnte dies auch Auswirkungen für europäische Bewerber haben.

Quelle: New York Times

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