USA

Stiftungsvermögen amerikanischer Universität stehen wohl vor großen Veränderungen

Die Stiftungsvermögen insbesondere von führenden US-amerikanischen Universitäten waren lange Zeit bewundert worden. Mithilfe von gewieften Fondmanagern gelang es ihnen Jahr für Jahr Erlöse im zweistelligen Prozentbereich einzufahren und damit wesentlich besser abzuschneiden als Investitionen in Bonds oder Aktien. So hat Harvard, die Universität mit dem größten Vermögen, über die letzten 20 Jahre einen durchschnittlichen jährlichen Ertrag von 12.5% erzielt. Investiert wurde in Hedgefonds, Wagniskapital und Direktinvestitionen in Unternehmen. Fast sämtliche Hochschulen mit Stiftungsvermögen in den USA haben diese Strategie übernommen, auch wenn damit sehr Hohe Kosten in der Form von Managementgebühren anfielen. Die hohen Renditen scheinen jetzt aber der Vergangenheit anzugehören. Über das letzte Jahr haben viele Universitäten schlechte Ergebnisse bekannt gegeben. Harvard sieht sich mit 0.05% Negativrendite und einem um $1 Mrd. (€770 Mil.) geschrumpften Stiftungsvermögen konfrontiert. Den Aktienindex S & P 500 zu kopieren – eine weit verbreitete Anlagestrategie – hätte 5.5% Profit gebracht. Die Universitäten werden ihre Investitionsstrategien wohl anpassen, denn sie bestreiten meist einen signifikanten Teil ihrer jährlichen Ausgaben aus den Profiten ihrer Investitionen.

Quellen: New York Times

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