USA

Amerikanische Liberal Arts Colleges werden weniger

Laut einem neuen Artikel in Liberal Education, geht der Anzahl jener US-Hochschulen, die sich ihrem Kursangebot nach Liberal Arts Colleges sind, zurück. Während 1990 die verwendete Definition noch auf 212 Universitäten zutraf, ist die Zahl jetzt auf 130 geschrumpft, auch wenn die Einrichtungen sich nach wie vor als solche Colleges bezeichnen. Als Liberal Arts werden in Amerika einerseits bestimmte Studienfächer, wie Literatur, Sprachen, Philosophie, Geschichte, Mathematik, Psychologie, und naturwissenschaftliche Fächer bezeichnet. Ein Fokus auf Untergraduiertenstudien ist ebenfalls Teil der Definition solcher Colleges. Anderseits steht bei einer „liberal arts education“ das Erlernen mehrerer dieser Bereiche zusammen im Vordergrund. Neben einem gemeinsamen Kern aus Pflichtfächern steht es Studenten typischer Weise offen frei Fächer sämtlicher Fachrichtungen zu wählen und sich erst im Laufe des Studiums auf ein Fach zu konzentrieren (den so genannten „major“). Diese Art des Studiums ist in den USA hoch angesehen und die Autoren kommen so auch zu dem Schluss, dass der Rückgang dieser Studienform für die amerikanische Hochschullandschaft von Nachteil ist.

Quelle: Times Higher Education

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